Backstage

Mein Werdegang

Ich heiߟe Marcel und bin im Jahr 1989 in Wilhelmshaven geboren. In meiner Heimatstadt widme ich mich seit vielen, vielen Jahren der Musik.

Wie alles begann
In frühen Kinderjahren knüpfte ich die ersten Kontakte zur Musik. Neben Radio- und Kassettenkonsum wirkte sich der Einfluss meiner Mutter aus - ich lernte Akkordeon. Schnell wurde deutlich, dass es für mich attraktivere Instrumente gibt. Highlight war immer das Schlagzeug. Die die ersten Erfahrungen sammelte ich bei German Köhler (ehem. "17 Seconds". Anschließend nahm ich etwa 4-5 Jahre Unterricht bei Rolf Buers (ehem. "Ballermann"). Derweil nahm ich als Schlagzeuger am Jugendakkordeonorchester Schortens teil. Hier dann auch der erste Auftritt mit etwa 13 Jahren im ausverkauften Schortenser Bürgerhaus. 

Die erste Band
2004 gründeten Freunde und ich die Band "AUTUMN SHADE", in der ich als Drummer eingesetzt war. Einen Sänger fanden wir nicht, sodass wir einen internen Sänger durch das allgegenwärtige Ausschlussverfahren suchten. Gerrit (später auch "20 FOR THE FIRST") und Chris waren der Meinung, in mir das größere Talent entdeckt zu haben. Wir fanden mit Kelvin schnell einen neuen Drummer. Ich tauschte mein Drumset gegen Mikrofon und Gesangsanlage ein - das Mikrofon nutze ich heute noch immer für meine Auftritte! Parallel entwickelte sich das Gitarrenspiel. 

Das erste Album
Nach drei Jahren (2007) belebten wir die Band "20 FOR THE FIRST", die sich bis Ende 2013 in Wilhelmshaven und Umgebung etablierte. Unser Studioalbum "All Or Nothing" mit dem Song "Letter For The End" wurde von 2012 in Eigenregie veröffentlicht. Produzent ist Ralf Lübke (Ex-Rosenstolzgitarrist, Monkeeman). Kurz vor Albumrelease traten wir beim Finale des "N-JOY-Bandbattles" in Hamburg an. Vor einer Fachjury (Drummer & Bassist von Silbermond, Tourmanager von Revolverheld, etc.) spielten wir unsere Songs. Unter den TOP 5 von unzähligen Bewerbern aus ganz Norddeutschland zu landen, war ein tolles Feedback für unsere Bemühungen. -LIVEMITSCHNITT-

Diese Zeit war für die Jungs und mich ein unvergesslicher Moment und insgesamt eine prägende Zeit. Die Auflösung folgte aufgrund der nicht mehr realisierbaren beruflich- und zeitlichbedingten Koordination untereinander. Die Jungs und ich stehen noch immer in gutem Kontakt.

Der erste Wettbewerb
Noch bevor "20 FOR THE FIRST" Fuß fasste, fand die erfolgreiche Verantstaltungsreihe "Talentschuppen" im Bonny's Diner in Wilhelmshaven statt. Das war 2008. Freitags sangen die Teilnehmer um den Einzug in die nächste Runde. Verschiedene Genres wurden bedient, sodass die Sängerinnen und Sänger ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen mussten. Durch meine Qualitäten als "Rampensau" (Wortlaut der Jury) und durch die mutige und clevere Songsauswahl (z.B. Michael Bublé - Feelin' Good) erreichte ich das Finale und belegte den zweiten Platz. Die insgesamt fünf Shows über den Zeitraum von sechs Wochen waren phänomenal. Ein prall gefülltes Restaurant, tolle Stimmung und zahlreiche Fans motivierten mich, mein Hobby weiter auszubauen. Ein wichtiger Einfluss für "20 FOR THE FIRST" und mich persönlich.

Musikschulunterricht
2008 nahm ich für ein Jahr am Cellounterricht der Wilhelmshavener Musikschule teil. Tolles Instrument!
Etwa 2011 meldete ich mich bei der Musikschule "School Of Rock" an, um dort mein Gitarrenspiel zu entwickeln. Lehrer wurde Alex Chilla, der mich bis 2017 begleitete (Gesang, Gitarre, Piano).

Der Neustart
Nach der Auflösung von "20 FOR THE FIRST" war mir klar, dass ich die Musik nicht ablegen kann. Ich überlegte mir ein neues Konzept für meine Leidenschaft. Um etwas Neues auszuprobieren, schuf ich mit "STRINGS AND BOOM" die One-Man-Band, die seit 2014 aktiv ist. Die ersten Auftritte war äußerst aufregend. Allein auf der Bühne zu stehen, fühlte sich zunächst anders an. Die Anspannung in anderer Qualität, später entpannter, so, wie vorher in Bandformation. Starthilfe gab es unter anderem von Sascha Scheller (Hotel home). Dafür bin ich ihm bis heute sehr dankbar.

Erfolge mit STRINGS AND BOOM
Erfolgreich waren auch die Teilnahmen am Straߟenmusikfestival in der Jadestadt. Dort belegte ich - als Newcomer (!) - stets (2014-2016) den zweiten Platz (Publikumsvoting). Für mich war das die Bestätigung, dass das Konzept "STRINGS AND BOOM" funktioniert. Es folgten in dem gleichen Jahr zahlreiche Auftritte in verschiedenen Größenordnungen.
Die größten Shows 2014 waren beim Stadtfest Oldenburg (5.000 Zuschauer) und als Vorband von Wingenfelder (ehemalig Fury in the Slaughterhouse) in der Stadthalle Wilhelmshaven. 

Mein großes Geheimnis - behalte es für dich!
Als musikalischer Entertainer übertrage ich meine positive Stimmung auf das Publikum und entfache das Energielevel. Dazu setze ich die Musik als Medium mit bekannten Songs des Mainstreams ein. Während ich die Lieder im Stil von Ed Sheeran mit der Loopstation performe, was stets Neugier weckt, beobachte ich die Menschen, die mir folgen und besonders auch diejenigen, die mir zunächst weniger Beachtung schenken. Durch die gezielte Ansprache der kommunikativen und interaktionsfreudigen Menschen - bei deinem Publikum der Großteil - ziehe ich diese in meinen Bann. Dies überträgt sich auf den kleineren Rest und somit auf das gesamte Publikum und dauert maximal 3-4 Songs. 
Durch diesen bewusst erzeugten Zustand kann ich ab dem Zeitpunkt die Atmosphäre so steuern, wie es zum Anlass passt.

Kurz gesagt: auf Hochzeitsfeiern fange ich alle Menschen ein und führe sie in die Feierlaune.

Warum ich am liebsten auf Hochzeiten spiele?
Die Antwort auf die Frage fällt mir leicht. Große Bühnen sind super. Auf ihnen fühle ich mich sehr professionell. Jedoch ist mir der Kontakt zu den einzelnen Menschen aus dem Publikum sehr wichtig. Dies geht besser in kleineren Kreisen. In Kneipen beispielsweise ist der Rahmen auch überschaubar.
Das Setting einer Hochzeitsgemeinschaft schaft eine größere Verbundenheit, die ich gern verstärke. Zu emotionalen Anlässen zu spielen, macht mir immer wieder deutlich, dass die zwischenmenschliche Beziehung Grundlage ist für ein erfülltes Leben. Auf Hochzeiten kann ich dazu beitragen, dass die intinmen Momente verstärkt werden. Das bereitet dem Brautpaar und auch mir am meisten Freude.

Warum begrenzte Anzahl an Auftritten im Jahr?
Wie in der Entwicklung von "20 FOR THE FIRST" deutlich wurde, sind alle Bandmitglieder erwachsen geworden. Die Jobs zwangen einige von uns zum Wohnsitzwechsel, zum Beispiel nach München oder Hannover. 
Kiki und ich haben eine Ehe geschlossen und inzwischen eine Familie gegründet. Dadurch habe ich festgestellt, das Auftritte nicht alles im Leben sind.
Unser Sohn Fiete ist für uns und den Rest unserer großen Familie eine Bereicherung, die wir sehr zu schätzen wissen. Um das Familiengefüge so zu gestalten, wie wir uns es vorgenommen haben, ist es mir zunehmend wichtiger geworden, die vorhandenen Zeitressourcen überlegt einzusetzen. Wir nutzen einen Großteil unserer Zeit für gemeinsame Momente und spannende Abenteuer.
Neben einer werktäglichen Vollzeittätigkeit bleiben uns 52 Wochenenden im Jahr von denen ich zehn Tage stundenweise für meine Leidenschaft, musikalische Auftritte, einsetze.

Livemusik ist und bleibt ein bedeutungsvolles Element, das mein Leben belebt.

ÜBER MICH

"Livemusik - ein bedeutungsvolles Element, das mein Leben belebt."

Unter diesem Motto widmet sich der Wilhelmshavener Marcel seiner Leidenschaft, der Musik.

Seit Anfang 2014 ist Marcel als One-Man-Band "STRINGS AND BOOM" auf den Bühnen der Region unterwegs. Am liebsten auf Hochzeiten.

Warum das so ist und warum die Anzahl der Auftritte im Jahr begrenzt ist, erfährst du im ganzen Werdegang.

SETLIST-AUSZUG

Hier einige Beispiele meiner Songauswahl.

3 Doors Down - Let Me Go
Counting Crows - Big Yellow Taxi / Mr. Jones
Don Henley - Boys Of Summer
Ed Sheeran - Castle On The Hill / Photograph
James Morrison - Slave To The Music
Mumford Sons - Little Lion Man / The Cave
Oasis - Wonderwall
Proclaimers - 500 Miles
Robbie Williams - Angels
The Monkees - I'm A Believer
Xavier Naidoo - Ich Kenne Nichts
uvm.

DAS EQUIPMENT

Für Technikinteressierte und Musikerkollegen: ein Blick hinter die Kulissen.

Instrumente
Gibson Hummingbird HCS mit 12er Elixir Nanoweb Light Saiten, Ortega RFU11ZE

Effekte
Boss RC-300 Loop Station, TC Electronic PolyTune 2 Tuner

PA
LD-Systems DAVE 12+, RCF M 18 digital wireless Mixer, Shure Beta 58 A, Shure Beta 57 A, Shure PSM 200 InEar-Monitoring mit Shure SE-215 InEar-Hörern

Studio
Logic Pro X, Focusrite Scarlett 18i8, Neumann TLM 103, RØDE NT5 Matched Pair, Yamaha HS5, Beyerdynamic DT-770 Pro
Plug-Ins: https://www.waves.com/r/azbpc0